INSEMOT SME


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Information Security Modular Training for SME

Allgemeines Ziel dieses Projektes ist es, EigentümerInnen von KMUs/MUs und ihren MitarbeiterInnen verständliche und effiziente Informationen anzubieten, wie auch ein Modul-Training über Informationssicherheit (IS), damit sie ihren gesetzlichen Verpflichtungen gerecht werden und deren Einhaltung sicherstellen können. Die grenzüberschreitende Entwicklung von IS ist von Bedeutung, da die Rechtslage in Bezug auf Privatsphäre, Datensicherheit, Verbraucherschutz und -pflichten innerhalb der EU in den einzelnen Ländern stark variiert.

Daher bieten wir folgendes an:

  1. ein multi-nationales Informations- und Lernportal, welches durch Austausch, Strukturierung und Modellierung vielfältiger relevanter Daten, informeller Kompetenzen und impliziten Wissens einen verbesserten und beschleunigten Lernprozess erleichtert. So wird beispielsweise ein Verständnis der Datenschutzrechtslage in der gesamten EU mit Schwerpunkt auf die 6 Partnerländer wie auch der definierten Zielgruppe KMUs/Mus entwickelt.
  2. ein maßgeschneidertes „blended-learning” Programm zum Thema IS für KMUs/MUs, welches die identifizierte Lücke von Angebot und Nachfrage schließt, auf ihre speziellen Bedürfnisse eingeht und sie zur Implementierung fortschrittlicherer und erweiterter Informationssicherheitsmaßnahmen ermutigt. Im Konkreten wird eine modulare Ausbildung im Umfang von ca. 40 Trainingseinheiten entwickelt – Einheiten in allen Sprachen der Partnerländer, um der Zielgruppe eine flexible und gleichzeitig effiziente Art des Lernens zu ermöglichen, die nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt.

Projektdauer

Oktober 2011 bis September 2013

Web

Homepage: www.insemot.eu (nicht mehr aktiv, Archivkopie)

Projektpartner:innen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein die VerfasserIn; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

GABEK V

Paul Schober, Josef Zelger, Margit Raich (Hrsg.)

GABEK V – Werte in Organisationen und Gesellschaft
GABEK V – Values in Organizations and Society

Innsbruck, Wien, Bozen: Studienverlag 2012

ISBN: 978-3-7065-5083-3; 400 Seiten; EUR 41,90

Kurzbeschreibung:
Der GABEK® Band V stellt Anwendungen des Verfahrens zusammen, über die im VIII. Internationalen GABEK Symposium in Sterzing berichtet wurde.

Im vorliegenden Sammelband werden GABEK-Projekte beschrieben, in denen Bewertungen der betroffenen Personen reflektiert werden. Dabei geht es um eine Einladung zum Dialog über Werthaltungen, Ziele und Entwicklungsmöglichkeiten einzelner Menschen, aber auch unterschiedlicher Organisationen.

Die Bedeutung eines solchen Dialoges hat dazu geführt, dass in der für GABEK® geschaffenen Software WinRelan® neue Tools zur Darstellung von Werten und Zielen entwickelt wurden, die den Vergleich und die Interpretation von Bewertungssystemen und eine Gewichtung von Werten und Zielen erlauben.

BuE Studie Lienz

Bedarfs- und Entwicklungsstudie für den Pflegebereich im Bezirk Lienz

Im Bezirk Lienz besorgten mehrere Systempartner die Sicherstellung der formellen Pflege und Betreuung von alten Menschen. Damit auch in Zukunft bedarfsgerecht und wirtschaftlich sinnvoll vorgegangen wird, war eine ganzheitliche Betrachtung erforderlich.

Das Projekt „Bedarfs- und Entwicklungsstudie für den Pflegebereich im Bezirk Lienz” diente der Darstellung des vorhandenen Sozialsystems für Ältere und Pflegebedürftige in dem Bezirk und darauf aufbauend der Formulierung von Handlungsempfehlungen für die (Weiter-)Entwicklung von Pflege- und Betreuungsangeboten.

Folgende Inhalte wurden von der Studie abgedeckt:

  • Ist-Analyse der bestehenden Ressourcen im Bezirk Lienz
  • Stärken / Schwächen Analyse des bestehenden Sozialsystems für Ältere und Pflegebedürftige
  • Leitlinien für eine Gesamtstrategie zur nachhaltigen pflegerischen Versorgung
  • Formulierung von kurz- und langfristigen Handlungsempfehlungen
  • Entscheidungsgrundlage bezüglich Neubau eines Altenwohn- und Pflegeheims (Nussdorf Debant)
  • Abschätzung zu Arbeitskräftebedarf und Vorschläge für die Bedarfsdeckung

Auftraggeber

Gemeindeverband Bezirksaltenheime Lienz

Projektdauer

Januar bis Juli 2012

PRINOTH

Analyse der Kundenzufriedenheit

PRINOTH, den führenden Hersteller von Pistenfahrzeugen, begleiteten wir zwischen den Jahren 2009 und 2012. Eine große Stärke des Unternehmens ist es, stetig an der höchstmöglichen Kundenorientierung hinsichtlich Produktentwicklung, Service und Support zu arbeiten. PRINOTH betont in der Vision des Unternehmens, durch kontinuierliche Innovation neue Standards zu setzen und legt großen Wert auf exzellente Servicenetzwerke.

Unsere Rolle war es, PRINOTH bei der Messung der Kundenzufriedenheit zu unterstützen und nach der Auswertung der Ergebnisse konkrete Handlungsempfehlungen vorzuschlagen.

Analyse der Kundenzufriedenheit, mit den folgenden Schwerpunkten:

  • Ausgehend von der PRINOTH Vision und der unternehmensinternen Zielsetzung für die nächsten Jahre, erfolgte eine erste Analyse durch Hafelekar.
  • Gemeinsam mit PRINOTH wurden daraufhin zusätzlich mögliche Ziele diskutiert und in das Fragenset für die Kundenzufriedenheitsanalyse eingearbeitet.
  • PRINOTH hat einen sehr internationalen Kundenkreis. Daher wurde besonders großer Wert auf eine detaillierte Ablaufplanung gelegt.
  • Wir unterstützten das Projekt auch durch unser langjähriges organisatorisches Know How.
  • Die Auswertungen im Bereich Kundenzufriedenheit sind naturgemäß sehr komplex, da unterschiedlichste Themenfelder miteinbezogen und vergleichbar gemacht werden mussten.
  • Die Umfrage wurde mit der Diskussion über konkrete Handlungsfelder beschlossen.

Auftraggeber

PRINOTH AG

Projektdauer

2009 und 2012

MOTIVES


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Measuring Organisational Training: Illustrating Value, Economic and Social

Dieses Projekt wurde ins Leben gerufen, um KMUs zu motivieren, weiterhin Trainings umzusetzen und in Ausbildung zu investieren (insbesondere für gering qualifizierte ArbeitnehmerInnen).

Die Motives Partnerschaft entwickelt ein Web-basiertes Toolkit zur Evaluation von Training, mit dem Ziel, Arbeitgebern den sozialen und wirtschaftlichen Wert der Ergebnisse und Wirkungen von Bildung zu zeigen. Dieses Toolkit ist untermauert durch den Europäischen Referenzrahmen für die Qualitätssicherung und Modellen des Social Return on Investment (SROI).

Die Kernpartnerschaft besteht aus 6 Organisationen aus fünf Ländern: Irland, Österreich, Ungarn, Italien und Deutschland. Das Projekt hat eine starke Partnerschaft mit europäisch orientierten Organisationen entwickelt, von denen die meisten in Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern bei der Förderung beruflicher Bildung für die Bedürfnisse des Arbeitsmarkts stehen.

Ergebnisse

  • Forschungsbericht über nationalen und europäischen Kontext
  • Motives SROI Weiterbildungsevaluation Toolkit (in 4 Sprachen)
  • Trainingsmodul für Berater und Schulungspaket
  • Wissenschaftlicher Bericht mit den wichtigsten Erkenntnisse aus dem Pilot-Toolkit

Projektdauer

Oktober 2010 bis September 2012

Projektpartner:innen

  • Hafelekar Unternehmensberatung (Österreich)
  • Ballymum Job Centre – Dublin (Irland)
  • ANTARES s.r.l. – Rom (Italien)
  • Heves Megyei Kereskedelmi és Iparkamara – Erlau (Ungarn)
  • Euregio Qualifizierungs- und Technologieforum – Ahaus (Deutschland)
  • Institute for the Development of Employee Advancement Services – Dublin (Irland)
  • Stadt Münster (Deutschland)

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein die VerfasserIn; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

MYC


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Manage Your Career

Die Manage Your Career Partnerschaft entwickelt eine Methodik, die Berufsberater in ganz Europa bei der Selbstbefähigung der Arbeitssuchenden unterstützt. Die Kernpartnerschaft besteht aus 6 Organisationen aus 5 Ländern (Irland, Nordirland, Österreich, Ungarn und Spanien), die an der Erkundung, der Entwicklung und der Anwendung der Career Management Skills interessiert sind. Die Partnerschaft ist speziell daran interessiert, dass Menschen, die auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt sind, diese Fähigkeiten entwickeln und sich eine nachhaltige Karriere aufbauen.

Ziele & Ergebnisse

  • Entwicklung einer Career Management Skills – Methodik
  • Entwicklung einer eintägigen Schulung für Berufsberater
  • Durchführung einer Pilotphase der Schulungen

Projektdauer

Oktober 2010 bis September 2012

Projektpartner:innen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein die VerfasserIn; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

e2-p


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electronic entrepreneur portfolios

Das Projekt e2-p zielt darauf ab, den Zugang zum Online-Lernen für GründerInnen zu erweitern und mit eigenen Lösungen zu unterstützen, und damit zur unternehmerischen Weiterbildung beizutragen.

Die für GründerInnen speziell adaptierten ePortfolios (ProfilPASS) zielen auf die Bewertung, Dokumentation und schließlich Präsentation individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dabei werden die UserInnen motiviert ihre unternehmerischen Fähigkeiten zu reflektieren und weitere (Lern-)Potenziale zu erkennen. Daraus entsteht eine individuelle Bildungsbiographie, die für unterschiedliche Zielgruppen adaptiert werden kann und in Form eines digitalen Buches eine gute Präsentationsform bietet.

Die ePortfolios sind zugänglich über eine Informationsplattform mit vielen Fragen und Antworten zur Gründung. Die Infos sind nach Gründungsphasen strukturiert, um dem/der jeweiligen UserIn möglichst zielgenaue Themen für die aktuelle Situation zu bieten, das sind die (1) Business-Idee, (2) Gründungsvorbereitung & Businessplan, (3) Gründung sowie (4) erste Schritte als JungunternehmerIn. Während jeder Phase stellen sich künftige UnternehmerInnen Themen wie Marktanalyse, passende Rechtsform, Kreditgespräch,…

Als kombinierte Lösung sollen ePortfolio und Informationsportal junge Menschen bereits während der Ausbildung/ersten Erwerbstätigkeit abholen, um bei einer späteren Selbständigkeit vom aussagekräftigen persönlichen ePorfolio zu profitieren.

Projektergebnisse

  • ePortfolios zur Begleitung in der Gründungsvorbereitung
  • Schulungen der Mastercoaches zur Nutzung der ePortfolios
  • Website für Gründerinnen
  • Nationale Berichte zur Situation von Gründungen

Projektdauer

Oktober 2010 bis September 2012

Projektpartner:innen

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein die VerfasserIn; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Tablett-Rückgabe

Rückgabesystem für Tabletts

SISTRO Präzisionsmechanik GmbH ist Lohnfertiger im Bereich von hochpräzisen Bauteilen für die Bereiche Medizintechnik, Dichtungstechnik und Präzisionsmaschinenbau. Längerfristig ist SISTRO daran interessiert, die Rolle der Lohnfertigung zurück zu nehmen um dadurch mehr Ressourcen für die Entwicklung eigener Produkte, den Ausbau des firmeninternen Projektmanagements, des Prozess Know Hows und den Ausbau der eigenen Innovationsfähigkeit bereitstellen zu können. Das vorliegende Projekt, die Entwicklung eines Tablettrückgabesystems, ist ein wichtiger Schritt um die Rolle als Gesamtanbieter einer komplexen Lösung unter Beweis stellen zu können.

In der SB-Gastronomie (wie z.B. Skihütten) müssen viele Personen beschäftigt werden, die die Speisentabletts von den Tischen abräumen. Das Personal das derzeit dafür eingesetzt wird, hat einen nicht sehr ansprechenden Job und wird oft lediglich zu den Stoßzeiten benötigt. Durch ein Tablettrückgabesystem sollen diese Ressourcen reduziert – bzw. sinnvoller einsetzbar –  werden, was in jedem Fall zu einer Kosteneinsparung für den Gastronomiebetrieb führen würde. Aus Sicht des Gastes soll das System dazu führen, den Wohlfühlfaktor wesentlich zu erhöhen und selbst in einem SB-Restaurant immer abgeräumte Tische vorzufinden.

Die Herausforderung des Projekts lag darin, diese an sich einfache Idee auf effiziente und kostengünstige Weise umzusetzen. Die zentralen Probleme, die gelöst werden mussten, sind einerseits die Tabletterkennung und andererseits die Abwicklung der Pfandrückgabe.

Die Innovation bestand vor allem darin, Technologien, die eigentlich für andere Einsatzbereiche entwickelt wurden, für einen neuartigen, noch nicht vorhandenen Anwendungsfall zu adaptieren und zu integrieren. Die konkreten technischen als auch wirtschaftlichen Herausforderungen des Projektes waren, neben der Präzisionsmechanik und eines umfassenden Mechatronik-Wissens:

  • die Produktinnovation: die Schaffung eines „intelligenten” Gastronomietabletts.
  • die Prozessinnovation: Die ProjektmitarbeiterInnen sowie auch die externen Partner wurden intensiv in die Planung des Projekts mit einbezogen. Langfristig soll es so gelingen, die eigene Wertschöpfungskette zu erweitern, indem firmeninternes Know How aufgebaut wird um künftig viel aktiver an Entwicklungsprojekten mitarbeiten zu können und diese auch selbst zu initialisieren.
  • das Innovationsmanagement: Das vorliegende Projekt kann als Art Pilotprojekt gesehen werden, das diesen Prozess aktiv einleitet. In diesem Zusammenhang bedeutet Innovation (für SISTRO): Wir gehen in der Wertschöpfungskette einen „Schritt zurück” und möchten künftig nicht nur „Produkte herstellen” sondern uns viel stärker auf das – in großen Teilen bereits vorhandene – Forschungs- und Entwicklungswissen konzentrieren.

Das Projekt ermöglichte es, zu einer innovativen und gleichzeitig nachhaltigen Struktur für SISTRO zu finden.

Auftraggeberin

Sistro Präzisionsmechanik GmbH

Projektdauer

01.08.2011 – 29.02.2012

Partner

AS Electronicdesign

Büro Winter

e-DMT

e-Direct-Marketing Tool

Den Firmen web-crossing und deep blue ist es gelungen, ein innovatives Direct- und Dialogmarketing Tool zu entwickeln, das allen Anforderungen des modernen, elektronischen Marketings entspricht. Definierte Ziele der Umsetzungsphase waren die Programmierung, Pilotierung und Evaluierung des e-Direct Marketing Tools (e-DMT) auf Basis des in der Konzeptphase erstellten Pflichtenheftes.

Beim vorliegenden Tool handelt es sich um eine bedeutende Verfahrensinnovation im Marketing, da es gelang, bestehende Technologien in einem neuen Produkt für effektives e-Marketing zu einem state of the art Kommunikations- und Marketingtool zu kombinieren. Das übergeordnete Ziel, durch den Einsatz neuer Technologien das Handwerkszeug des klassischen Marketings wie Marktsegmentierung, Zielgruppenanalyse im e-Marketing umsetzen zu können, wurde erreicht.

Der Nutzer wird durch das e-DMT Tool in die Lage versetzt, sehr effektiv und zielgenau Zielgruppen zu bearbeiten. Durch Rückmeldungen das Systems über Klickverhalten, e-Mail Öffnungsraten wird das Profil jeder kontaktierten Person immer schärfer – das System lernt sozusagen. Somit wird die Information, die an die Zielgruppen gesendet wird, immer treffsicherer und interessanter und stärkt die Akzeptanz. Nicht mehr Masse und möglichst häufiger Kontakt stehen im Vordergrund sondern die gezielte und für die jeweilige Zielgruppe nutzbringende Übermittlung von Informationen. Durch die Schaffung von Akzeptanz in der bearbeiteten Zielgruppe werden neue Funktionen und Optionen offen: Dialogmarketing, Kundenbindungsprogramme etc.

Folgende Funktionalitäten konnten im neu zu entwickelnden e-DMT-Tool erfolgreich integriert werden:

  • SMS und MMS-Funktionalität
  • Dialog-Funktionalität
  • Segmentierungs- und Profil-Funktion
  • Template Generator
  • Synch-Funktion
  • Import Filter
  • Report Generator

Auftraggeber

web-crossing GmbH

Deep Blue Europe Ltd.

Projektdauer

30.06.2010 bis 30.11.2011

Partnerin

HAKOM EDV Dienstleistungsges.m.b.H.

Pflege-Evaluierung Land Tirol

Evaluierung stationäre Pflege für das Land Tirol

Das Projekt „Evaluierung der stationären Pflege für das Land Tirol” diente der Überprüfung und der Weiterentwicklung der finanziellen Rahmenbedingungen und der Qualitätsstandards für die stationäre Pflege in Tirol. Die operativen Projektziele lassen sich den drei Arbeitsgruppen: wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Pflege- und Betreuungsrahmen und Zukunft Pflegesystem Tirol zuordnen.

Ziele der Arbeitsgruppe 1: wirtschaftliche Rahmenbedingungen

  • Erarbeitung von Kostenansätzen für Tiroler Altenwohn- und Pflegeheime auf Basis eines Leistungskatalogs
  • Ermittlung eines kostendeckenden Tarifs für die Katalogleistungen der Tiroler Altenwohn- und Pflegeheime auf Basis einer neu entwickelten Kostenstellenrechnung für die Jahre 2008 und 2009
  • effektive, transparente und gerechte Verteilung der vorhandenen Ressourcen der Kostenträger

Ziele der Arbeitsgruppe 2: Pflege- und Betreuungsrahmen

  • Versorgungsauftrag und Leistungskatalog für die Tiroler Altenwohn- und Pflegeheime
  • Festlegung und Beschreibung einer „angemessenen Pflege”
  • Erarbeitung eines Qualifikationsschlüssels für die Betreuung und Pflege in Tiroler Altenwohn- und Pflegeheimen

Ziele der Arbeitsgruppe 3: Zukunft Pflegesystem Tirol

Basierend auf einer Einschätzung des Ist-Zustandes, Problemanalyse und Bewertung (SWOTAnalyse) werden folgende Punkte als Zielsetzungen für die Arbeitsgruppe ausgewählt:

  • Grundsätze für die langfristige Entwicklung und Modelle des künftigen Pflege- und Betreuungsangebotes unter Berücksichtigung der Finanzierbarkeit
  • Leitsätze für neue alternative Modelle zur Betreuung und Pflege sowie für die Schwerpunktsetzung von besonderen Pflegeleistungen und Pflegeeinrichtungen in Anbindung einer medizinischen Versorgung
  • Strategien zur Vernetzung stationärer, teilstationärer und mobiler Betreuungs- und Pflegeangebote

Am Ende der Projektlaufzeit wurde ein Ergebnisdokument verfasst, das die Handlungsvorschläge dargestellt, priorisiert und anhand der wichtigsten Eckpunkte beschreibt. Die überwiegende Mehrzahl der Handlungsempfehlungen entstammt direkt den Gruppenarbeiten. Einzelne Aspekte wurden zusätzlich von der Fachmoderation eingebracht.

Auftraggeber

Land Tirol

Projektdauer

Mai 2010 bis September 2011