perspektivenbildung

Perspektivenbildung

 

Zentrales Ziel ist die Erforschung von jugendlichen Lebens- und Lernwelten, um Unterschiede in der Bildungsbeteiligung analysieren und neue Lernformate für die Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen der zweiten Zuwanderergeneration entwickeln zu können.

 


 

Inhaltlich ist das Projekt in unterschiedliche Arbeitspakete unterteilt, die sich jeweils durch die Anwendung unterschiedlicher wissenschaftlicher Methoden auszeichnen.

Zunächst wird mit Hilfe einer Auswertung der Mikrozensusdaten und der Arbeitskräfteerhebung eine Kartographie der Bildungsregionen Österreichs gezeichnet. Diese liefert erste Ergebnisse zu Ursachen und Unterschieden in der Bildungsbeteiligung bei Jugendlichen der zweiten Generation, ermöglicht eine Hypothesenbildung in Bezug auf jugendliche Lerntypen und begründet die darauffolgende Auswahl der InterviewpartnerInnen.

Die quantitativen Daten erfahren im weiteren Verlauf eine qualitative Vertiefung und Erweiterung. Mittels narrativer Interviews werden Jugendliche in ganz Österreich zu ihren Lerngewohnheiten, Lernerfahrungen, Lernorten. Lernmotivationen und Lerninhalten befragt. Auf Basis dieser jugendlichen Selbstbilder werden Lerntypen entworfen und beschrieben. Anschließend werden in Gruppendiskussionen mit Jugendlichen Fragebögen entwickelt, die zur Quantifizierung der Lerntypen dienen. Diese erfolgt schließlich mittels einer standardisierten Befragung von Jugendlichen, die sich am zweiten Ausbildungsweg befinden (Abendkurse, AMS Maßnahmen) und Jugendlichen, die keine Ausbildung absolvieren.

Auf Basis dieser Ergebnisse erfolgt schließlich in Zusammenarbeit mit der Zielgruppe (Jugendliche, TrainerInnen) die Entwicklung von neuen Lernformaten und –szenarien für die Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen am zweiten Bildungsweg.

Zur Bearbeitung theoretischer Fragestellungen, zur Diskussion und Überprüfung der Forschungsmethoden, zur Reflexion des Projektverlaufs und schließlich zur Qualifikation der Ergebnisse wird über den gesamten Projektverlauf ein wissenschaftliches Monitoring durchgeführt.

Um ein Mainstreaming der Ergebnisse zu erreichen werden abschließend EntscheidungsträgerInnen und MultiplikatorInnen im Rahmen von Workshops über die Projektergebnisse informiert.

 

Hauptantragsteller

BFI Tirol

 

Projektdauer

2012 bis 2014

 

Partner

ZeMiT - Zentrum für MigrantInnen in Tirol www.zemit.at/

Zentrum für Soziale Innovation www.zsi.at,

Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck www.uibk.ac.at/iezw

 

 

Das Projekt „Perspektivenbildung“ wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.

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